Dermatologie und Allergologie

Als größte dermatologische Akutklinik behandeln wir alle wesentlichen, die Haut betreffenden Krankheiten.

Bei der akutstationären Behandlung von Psoriasis & Neurodermitis sind wir die Nr. 1 bundesweit (lt. www.weisse-liste.de)!

Die Ursachensuche und ein individuelles Behandlungskonzept ist bei uns A&O: "Nicht jede Therapie hilft jedem Patienten gleich gut".

Unser Ziel bei der akutstationären Behandlung unserer Patienten ist ein stabiler Hautbefund und Erscheinungsfreiheit über einen möglichst langen Zeitraum. Die Lebensqualität unserer Patienten spielt eine wichtige Rolle!

Kortison wird nur in Ausnahmefällen angewandt! Wenn, dann nur kurzfristig und nicht in den letzten Tagen vor Entlassung - keine "Befundschönung"!

Diagnostik & Therapie

Die individuelle medizinische Behandlung umfasst folgende Schwerpunkte:

  • Ursachenforschung
  • Internistische Fokussuche
  • Allergietestung, Blutuntersuchung
  • Ermittlung einer „Sonnenallergie“ mittels Lichttreppe
  • Erstellen eines individuellen Therapieplans
  • Verordnung der externen Therapie (z.B. Salben, Cremen, Lotionen, Vermittlung eines Hautschutzkonzepts,
  • Umschläge, Wickel, Bandagen, Bäder, Lymphdrainagen)
  • Interne Therapie (Aufklärung, Möglichkeiten)
  • Phototherapie
  • UV-freie Therapie

Unser besonderes Angebot - Schulungen durch die Ärzte

Neurodermitis:

  • Basisschulung: Wissensvermittlung hinsichtlich der Ursachen und interdisziplinären Therapiemöglichkeiten
  • Schulung für Eltern betroffener Kinder: Wissensvermittlung hinsichtlich der Ursachen und interdisziplinären Therapiemöglichkeiten

Psoriasis:

  • Basisschulung: Wissensvermittlung hinsichtlich der Ursachen und interdisziplinären Therapiemöglichkeiten

Kortisionfreie Therapie in der PsoriSol Hautklinik

Um es gleich vorwegzunehmen: es ist ein Segen, dass es den körpereigenen Stoff seit den 50er Jahren als Arzneimittel gibt! Dies hat zweifellos sogar den Tod von tausenden Patienten mit schweren allergischen Reaktionen, aber auch mit schweren Hauterkrankungen (v.a. Autoimmunerkrankungen wie Pemphigus oder Sklerodermie) verhindert.

Es wäre daher nicht nur sinnlos, sondern ein Kunstfehler oder unterlassene Hilfeleistung, wenn Hautärzte auf die vorübergehende Anwendung von Kortison bei schweren Hauterkrankungen aus „weltanschaulichen Gründen“ (medizinische gibt es nämlich kaum!) verzichten würden.

Es kann daher kein Dogma der „Kortisonfreiheit“ der Therapie geben. Aber man kann dies anstreben!

Kortison ist nicht gleich Kortison – es kommt auf die Wahl des Wirkstoffes an. Und auf die Dauer der Anwendung. Eine vorübergehende Kortisontherapie – äußerlich wie innerlich – ist nahezu nebenwirkungsfrei.

In der PsoriSol-Hautklinik streben wir eine kortisonfreie Therapie an – ohne daraus eine Ideologie zu machen. Ambulant stark kortisonhaltig vorbehandelte Patienten benötigen anfangs oft eine „Ausschleich-„ oder „Entwöhnungsphase“, in der die Wirkstärke des Kortisons über mehrere Tage stufenweise reduziert wird. Dies verhindert den bei abrupter Umstellung auf „kortisonfrei“ oft eintretenden schweren Rückfall der Hauterkrankung (sogenannter Rebound).

Und auch bei akuten, starken Verschlechterungen des Befundes oder Krankheitsschüben kann eine mehrtägige Kortisontherapie notwendig sein, um die Krankheitsaktivität aufzufangen.

Was es aber in unserer Klinik nie geben wird: 1-2 Wochen Behandlung mit starkem Kortison und Entlassung mit „geschöntem“ Hautbefund! Dann würde der Rebound nämlich bald nach der Entlassung auftreten, was nicht im Sinne einer nachhaltigen Behandlung wäre – und schon gar nicht in Ihrem Sinne!

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