Ekzemerkrankungen wie Neurodermitis

Neurodermitis
Neurodermitis

Wir behandeln folgende Ekzemkrankheiten:

  • atopisches Ekzem (Neurodermitis)
  • Hand- und Fußekzem
  • Kontaktekzem
  • mikrobielles Ekzem.

Ekzeme sind eine mögliche Reaktionsform der Haut auf viele verschiedene Faktoren von außen – aber auch von innen.

Den größten Raum innerhalb dieser Gruppe nimmt die Neurodermitis (oder atopisches Ekzem) ein, für welche eine genetische Veranlagung ursächlich ist. In Deutschland leiden bis etwa 10 Millionen Menschen an dieser Erkrankung, mit steigender Tendenz in den letzten Jahren.

Andere Ekzemformen sind das nummuläre oder mikrobielle Ekzem, das seborrhoische Ekzem, das Kontaktekzem (z.B. auf nickelhaltige Metalle) und die verschiedenen Hand- und/oder Fußekzem unterschiedlicher Ursache.

Bei allen Ekzemerkrankungen ist es wichtig, mögliche Auslöser zu suchen und die Patienten dahingehend zu beraten. Hautproben (Biopsie) und verschiedene Testverfahren sowie Blutuntersuchungen können wichtige Hinweise geben, wie ein Ekzem einzuordnen ist.

Da viele Ekzeme anlage- oder hauttypbedingt sind und manchmal einen langwierigen oder chronischen Verlauf nehmen können, ist es hier besonders wichtig, im Alltag Behandlungsmöglichkeiten zu kennen, die die Haut nicht langfristig zusätzlich schädigen. Daher sind Alternativen zur kurzzeitig erfolgenden Kortisontherapie wichtig, um auch in den Phasen eines relativ guten Hautbefundes die Haut nebenwirkungsfrei behandeln zu können. Zudem rückt die Bedeutung der konsequenten und befundangepassten Hautpflege aktuell wieder in den Blickpunkt der Ekzemforschung und entsprechender Empfehlungen.

In der PsoriSol-Klinik erwartet Sie ein umfassendes Konzept zur Diagnostik und Therapie aller Ekzemerkrankungen. Neben Laboruntersuchungen bieten wir alle etablierten Testverfahren, beleuchten ernährungs- und psychische Aspekte mit einem Team von Spezialisten gründlich und vermitteln Ihnen Möglichkeiten der kortisonfreien Behandlung und der regelmäßigen Hautpflege. Außerdem bieten wir alle gängigen Verfahren der Lichttherapie im UVA- und UVB-Spektrum sowie für Gesichtsekzeme eine UV-Licht-freie entzündungshemmende  LED-Lichttherapie an. In schweren Fällen kommen verschiedene das Immunsystem dämpfende Medikamente zum Einsatz, die langfristig besser verträglich sind, als z.B. eine Kortisoneinnahme. In ärztlichen Schulungen werden Hintergründe der Krankheitsbilder vermittelt, in Gruppentrainings Strategien für den Umgang mit Juckreiz, Entspannungsübungen und Hilfen für den Umgang mit sichtbaren Hauterkrankungen im Alltag gegeben.

Ziel ist eine auf Nachhaltigkeit und positive Beeinflussung des Alltags ausgerichtete Behandlung unter Klärung aller wichtigen Begleitaspekte. Nach einem Aufenthalt in unserer Hautklinik werden Sie in jedem Fall deutlich mehr über ihre Erkrankung und den Umgang damit wissen als vorher!

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